Mein Weg zur Tierkommunikation
Aufgewachsen als Einzelkind, in einem kleinen Haus mit großem Garten direkt am Waldrand, habe ich mich schon immer sehr viel mit Tieren und der Natur beschäftigt.
Als ich zwei Jahre alt war, kam die erste Katze zu uns, etwas später Kaninchen, Fische und weitere Katzen.
Mit fünf Jahren entdeckte ich, auf dem Ponyhof im Nachbarort, meine Liebe zu Pferden. Ich begann dort Reitunterricht zu nehmen und hatte in den folgenden zehn Jahren wechselnde Pflegeponys und Reitbeteiligungen.
Mit neun Jahren wurde ich stolze Besitzerin eines Esels. Auf seiner Weide lebten noch mehr Esel, eine Schafherde und eine Ziege, mit denen ich in dieser Zeit wundervolle Erfahrungen sammeln durfte.
Später kamen dann noch Erfahrungen mit Hunden dazu und mittlerweile nehme ich seit einigen Jahren wieder Reitunterricht auf Islandpferden.
Ich bin seit meiner Kindheit allen Tieren immer neugierig und aufgeschlossen begegnet. Es machte mir Spaß, mit verschiedenen Tierarten in Kontakt zu sein und ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten kennen zu lernen. Oft genoss ich es einfach nur Zeit mit ihnen zu verbringen oder sie zu beobachten.
Auch die Wildtiere, die ich in und um unseren Garten erleben und beobachten konnte, haben mich schon immer fasziniert. Von ihnen habe ich gelernt ruhig und achtsam zu sein, den Tieren zuzuhören und mich in sie und in die Situation hinein zu fühlen. Für mich war es als Kind oft selbstverständlich zu wissen, was Tiere mir mitteilen wollen oder was sie in bestimmten Situationen fühlen.
In meinem Erwachsenenleben rückten dann andere Dinge in den Fokus. Nach Abitur und Ausbildung waren Arbeitsleben und Familienalltag erstmal das Wichtigste für mich. Natur und Tiere sind vorübergehend in den Hintergrund gerückt, bis ich irgendwann merkte, dass mir die nonverbale Kommunikation oder auch einfach nur das ruhige Beobachten von Tieren fehlte.
In dieser Zeit wurde ich durch einen Youtube-Bericht auf Tierkommunikation aufmerksam und war sofort begeistert. Ich wollte herausfinden, ob Tierkommunikation genau das war, was ich als Kind immer so genossen hatte. Also suchte ich nach einem Kurs für Tierkommunikation in der Nähe und wurde auch schnell fündig.
Der Basiskurs hat mich darin bestätigt, dass die Erlebnisse meiner Kindheit tatsächlich mit der Tierkommunikation vergleichbar waren. Allerdings waren sie damals eher intuitiv und nicht bewusst gesteuert.
In diesem Kurs habe ich dann gelernt, wie man ein Tiergespräch bewusst beginnt, führt und auch wieder beendet. Und dass Tierkommunikation noch mehr kann, als das, was ich bis dahin kannte, wie zum Beispiel die Kommunikation über weite Entfernungen.
Nach dem Einstiegs-Kurs ließ ich mich dann durch Teilnahme an weiteren Kursen zur Tierkommunikatorin und Tierheilerin ausbilden.
Nach wie vor empfinde ich diese Art der Kommunikation als sehr erfüllend und möchte durch meine Tätigkeit als Tierkommunikatorin einen Beitrag zu einem achtsamen und verständnisvollen Miteinander zwischen Mensch und Tier leisten.


